Freitag, 31. August 2018

4. Woche

Vier Wochen sind nun vorbei und damit nimmt auch meine Famulatur im Krankenhaus von Dakar ein Ende. In dieser Zeit habe ich bewusst versucht, sowohl die Arbeit des Ärzteteams, als auch die der Krankenpfleger/-innen zu begleiten. Zwar sind die Abläufe in der Notaufnahme ähnlich wie in Deutschland, jedoch fallen schnell auch Details auf die ganz anders sind. So konnte ich mich selbst nach einem Monat nicht daran gewöhnen, dass es für bestimmte Objekte keinen festen Platz gab. Immer wieder musste man z.B. bestimmte Pflaster oder das Thermometer aufs Neue suchen, womit einiges an Zeit und Nerven verloren gingen. Und auch die hygienischen Verhaltensregeln scheinen bei Weitem nicht so streng zu sein wie in Deutschland. Das hängt sicherlich auch mit der Knappheit an Materialien zusammen, die in vielen Situationen das Improvisationstalent der Ärzte unter Beweis stellte. Dementsprechend gab es auch Tage, an denen für deutsche Verhältnisse das absolute Chaos herrschte. Jedoch war ich scheinbar der Einzige der dabei ins Schwitzen kam, für den Rest des Personals schien das normaler Alltag zu sein und nebenbei hatte man stets noch Zeit zum Scherzen und zum Lachen. Somit war die Atmosphäre immer sehr freundschaftlich, sodass man sich nicht scheute Fragen zu stellen. Und nach dem man sich auch sprachlich eingelebt hatte konnte man besonders zum Ende des Praktikums immer mehr davon profitieren und lernen. Insgesamt war die Famulatur eine absolut unvergessliche Erfahrung, das Abenteuer Senegal ist damit aber noch nicht beendet. Denn in den nächsten zwei Wochen folgen ein Ausflug in die südliche Region Casamance, um sich danach in M'Bour der Projektarbeit zu widmen. Teil Zwei meines Senegal-Aufenthalts kann also beginnen!

Future E.D.M.

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