Der Senegal

Die westafrikanische Republik Senegal erstreckt sich mit circa 197 000 km² und einer Einwohnerzahl von über 12 Millionen Menschen an der atlantischen Küste über eine etwa halb so große Fläche wie Deutschland.

Die Amtssprache des Senegals ist Französisch, ein Relikt der Kolonialzeit.

Trotzdem bedienen sich verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher Sprachen, wobei Wolof von etwa 80% der senegalesischen Bevölkerung gesprochen wird.

 

Trotz bestehender Schulpflicht bis zu einem Alter von 16 Jahren sind 65% der Bevölkerung Analphabeten.

Am weitesten verbreitet ist die sunnitische Glaubensrichtung des Islam, welche das gesellschaftliche Leben der Senegalesen stark beeinflusst.

 

Der Human Developement Index, nach welchem der Senegal Platz 154 von 186 belegt, klassifiziert den Senegal als Republik mit einer “niedrigen menschlichen Entwicklung”. Im Gesundheitssektor zeigt sich dies u.A. durch eine Säuglingssterblichkeit von 77 pro 1000 Lebendgeburten (Deutschland 3,71 pro 1000 Geburten) und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 55 Jahren bei Männern und 58 Jahren bei Frauen.

 

Die senegalesische Bevölkerung, die zu 78% in der Landwirtschaft tätig ist, erwirtschaftet pro Kopf ein Bruttoinlandsprodukt von 1 073 US-Dollar (Deutschland durchschnittlich 44 999 USD).

Das liegt auch an dem sehr trockenen Klima, durch das nur ein geringer Anteil der ländlichen Fläche zur Landwirtschaft genutzt werden kann.

Viele Senegalesen leben in der Hauptstadt Dakar und größeren Städten wie auch M'Bour, wo die Entwicklungshilfe von Future E.D.M. ansetzt.

M'Bour

Circa 80km südlich von Dakar liegt die Stadt M´Bour an der Petite-Côte. Sie ist mit mit 216 000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Senegals. Nach der Hauptstadt besitzt M'Bour den zweitgrößten Hafen des Landes und ist ein wichtiger Anlaufpunkt für den Tourismus. Neben dem Fischfang und der Titanindustrie ist dieser in der dortigen Wirtschaft ein wichtiges Standbein.

Im Jahre 1988 zählte M'Bour nur etwa ein Viertel der heutigen Einwohnerzahl, was veranschaulicht, wie schnell die Bevölkerung wächst. Für Future E.D.M. war dies einer der Gründe in dieser Stadt Kinder und Jugendliche zu unterstützen.



Future E.D.M.

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senegalesischer Kinder

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